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Schule
spiegelt die Vielfalt und Veränderungen der Gesellschaft wider.
Die
Vereinigung Europas und eine weltweit zunehmende Migration bringen in der
Schule Kinder unterschiedlicher Herkunft zusammen. Das interkulturelle
Lernen erhält auf der Basis gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung
eine hohe Bedeutung. Die interkulturelle Erziehung richtet sich an
deutsche und ausländische Schüler mit dem Ziel, eigene Einstellungen mit
denen anderer zu vergleichen und zu einem respektvollen Miteinander
anzuleiten.
Der Anteil
ausländischer Schüler liegt an der Pestalozzischule seit Jahren in den
einzelnen Klassen bei etwa 20 Prozent.
Für diese Kinder ist
„ihre Schule“ längst Teil des Lebensumfeldes geworden. Sie engagieren
sich bei schulischen Veranstaltungen und leisten hervorragende Beiträge,
auch wenn in Einzelfällen noch immer sprachliche Probleme auftreten.
Hilfestellung erhalten diese Schüler durch zusätzlichen Förderunterricht
in Deutsch.
Die Verbindung
zum ursprünglichen Kulturkreis wird durch das Angebot des "Muttersprachlichen Ergänzungsunterrichts"
(zur Zeit türkisch und
griechisch) – erteilt von ausländischen Lehrkräften – erhalten.
Die
Voraussetzungen zum interkulturellen Lernen sind bei Kindern besser als
bei Erwachsenen, sie befinden sich in einem höchst lernfähigen Alter und
sind weniger durch Vorurteile belastet.
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