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Home > SchullebenFahrradführerscheine 2010


 

Die Viertkässler der Pestalozzischule sehen den Ferien gespannt entgegen. Den Führerschein fürs Fahrrad haben sie nämlich schon längst bestanden.

Bericht: Rehauer Tagblatt,
15. Juli 2010

Den "Lappen" in der Tasche

 

 

 

 


Während heute ein paar ihrer Mitschüler nochmal eine Runde im sogenannten "Realverkehr" drehen müssen, weil sie zur Prüfung erkrankt waren, haben es (vorn von links) Filip Kropf, Jan Muggenthaler, Nina Schubert, Anna Strunz und Sarah Junge sogar mit Bravour geschafft. An ihren Rädern hängt künftig der Ehrenwimpel. Foto: glas

Rehau - Für Peter Kempf ist es ein Termin, der sich jährlich wiederholt. Und doch ist dem Verkehrserzieher der Rehauer Polizei alle Jahre wieder anzumerken, wie stolz er auf seine Schützlinge ist. Gestern überreichte er den Schülern der Klassen 4a und 4b der Pestalozzischule die hart verdienten Fahrradführerscheine - und bekannte offen: "Ich muss sagen, es hat mit beiden Klassen wieder ganz großen Spaß gemacht!"

Sicher, der Spaß darf nicht zu kurz kommen, will man Kindern etwas beibringen. Und doch geht es um ein ernstes Thema, wie Gerhard Puchta, der Leiter der Polizeistation, in der Begrüßung der Kinder deutlich machte: "Junge Radfahrer leben gefährlich. Statistisch verunglückt in Deutschland jeder zehnte Schüler auf dem Schulweg - und die meisten mit dem Fahrrad", warnte er. Es sei jedoch erwiesen, dass die Schüler, die den Fahrradführerschein in der Tasche haben, seltener in Unfälle verwickelt sind. In Rehau habe es in den vergangenen Jahren zum Glück nur einen einzigen Schulwegunfall gegeben - mit einem Kind, das den Fahrradführerschein nicht absolviert hatte. "Aber ihr habt es geschafft", lobte der Polizeichef - und fügte an, was viele hoffen: "Schöne Ferien!"

Peter Kempf richtete seinen Dank nicht nur an die Kinder, sondern auch an Schulleiter Gerd Löffler und die beiden Klassenlehrer Gerlinde Schrenk (4a) und Harald Günther (4b). Dass an der Pestalozzischule die Verkehrserziehung einen hohen Stellenwert einnehme und sorgsam gelehrt werde, merke er bereits beim ersten Kontakt mit seinen kleinen Fahrradschülern. "Die Verkehrsregeln kanntet ihr schon richtig gut, da musste ich euch gar nichts mehr beibringen", lobte Kempf. Im sogenannten Realverkehr, durch den sich die Schüler für den Führerschein kämpfen müssen, seien diese Regeln jedoch mit Vorsicht zu genießen. Deshalb sei es ratsam, immer zweimal hinzuschauen. "Und dass ich euch immer mit Helm fahren sehe", warnte Kempf mit einem Augenzwinkern, bevor er Wimpel und Urkunden aushändigte.

Text: Rehauer Tagblatt (Susanne Glas)

 

 


 

 

 

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